• BK1_10

    BK, 2020

    BK 10
    Tinte, Tusche, Acrylfarbe, Gouache, Kleister, Tonkarton, Graupappe, Papier auf Bütten
    62,5 x 43 cm
    2020

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  • Streeck_Roadside_2025_L_1

    Roadside Picnic II, 2025

    Roadside Picnic
    Napkins, paper on mould-made paper
    6 Ex., 72,5 x 61 cm
    Berlin, 2025

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  • 6neueArbeiten_2

    6 neue Arbeiten, 2016

    6 neue Arbeiten 2
    Pergamin, Papier, Acryl, Methylcellulose auf Papier
    140 x 100 cm
    Berlin, 2016

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  • PlanningAccess1

    Planning Accessories I-IV, 2019

    Planning Accessories I

    Gouache, Acryl, Folie auf Bütten
    I 137 x 88,5 cm
    Berlin, 2019

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  • streeck_LK13

    So just what is it, 2021

    So just what is it that makes today’s posters

    21-teilige Serie
    Collage auf Bütten
    je 29,7 x 21 cm
    Berlin, 2021

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  • Authority_09_110x75

    Authority, 2014-2015

    Autorität
    je 110 x 75 cm
    Tinte, Klebstoff, Karton, Papier
    Berlin 2014/ 2015Autorität
    je 110 x 75 cm
    Tinte, Klebstoff, Karton, Papier
    Berlin 2014/ 2015

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  • 7_Haushalt13__DSC1233_bearb

    1 Haushalt, 2021

    1 Haushalt
    Norbert Bayer & Björn Streeck

    19.6.–13.8.2021

    Menschen werden oft zu einer Haus- und Wirtschaftsgemeinschaft – zu einem oikos –, wenn sie sich entscheiden, ihre Beziehungen abzusichern. Von oikos leiten sich die Begriffe »Ökonomie« und »Öko­logie« ab, also gesellschaftliches Handeln prägende Forschungsfelder, deren Ansätze bis heute oftmals den individuellen Akteur und seinen Vorteil betonen.

    In »1 Haushalt« kontaminieren sich die Werke von Norbert Bayer und Björn Streeck und sind miteinander verquickt. Sie wollen nicht mehr autark sein, sondern sich gegenseitig in der Ausstellung verwandeln. Sie können deshalb nicht durch eine Logik erfasst werden, für die ein einzelnes Objekt zur Analyse ausreichen würde; stattdessen gehen sie in einer Verflechtung von Übergangsstadien auf. Sie erweitern ihre jeweiligen Wirkungsräume und betonen, dass menschliches Handeln immer schon mit den Verhaltensweisen anderer verwoben ist. Das einzelne Werk als individueller Mitwirkender und seine spezifische Exposition verlieren dadurch an Bedeutung. Gemeinsam ist den Künstlern der Fokus auf ihre Verletzlichkeit, die beide anerkennen, indem sie das Prekäre ihrer Arbeiten betonen.

    Durch die Abwesenheit eines Ziels gibt es keine Suche nach einem alles beherrschenden und einheitlichen Grundprinzip, stattdessen wird ein Zusammenspiel und Ineinanderfließen der Gegensätze bevorzugt. Die beiden Künstler formulieren eine Substanzkritik und eine Ästhetik der Relation: Die Beziehungen der Dinge und die in ihnen angelegte Virtualität sowie ihr potenzielles Anderssein, die erst dekodiert werden müssen, sind wichtiger als die exakten Bestandteile. Das Kontextuelle wird von ihnen priorisiert und ihre egozentrische Kontrolle aufgegeben.

    Diese Art von Bescheidenheit bekommt ein neues Gewicht durch eine besondere Kraft, die außerhalb von Beziehungen steht und die deren intentionalen Aspekte negiert. Aus den von ihr geprägten Beziehungen soll niemals soziales Kapital geschlagen werden, sondern sie erkennen ihrerseits mit persönlicher Zurückhaltung die Existenz von äußeren Kräften an.

    N: »Wir schreiben das Jahr 2021. Ich versuche meine Tür zu öffnen und es geht nicht, weil sich drinnen zu viel Müll auftürmt. Habe ich früher einmal zehn Prozent meines Gehaltes ausgegeben, um unnütze Dinge zu kaufen, muss ich jetzt weitere zehn Prozent ausgeben, um all diese unnützen Dinge wieder loszuwerden.«
    B: »Wer Geld hat und wer nicht, erkennt man daran, wessen Müll abgeholt wird.«
    N: »Immer mehr Systeme brechen zusammen. Das Leben ist auf ein kleineres Maß zurückgeschraubt – wir arbeiten zu Hause und sind mit der Welt und unseren Freunden durch elektronische Systeme verbunden, die Tag und Nacht Informationen hinein und hinaus senden.«
    B: »Das Sich-Einspinnen in den eigenen vier Wänden, ein Trend, den ich als erster in den späten Siebzigern prognostiziert hatte, ist in vollem Gang. Jeder sieht in seinem Zuhause den sicheren Hafen – man lässt die Rollläden herunter, schüttelt die Kissen auf, betätigt die Fernbedienung. Man versteckt sich. Ein totaler Rückzug in die letzte kontrollierbare Umgebung – ins eigene Zimmer. Ich sah diesen Trend kommen, als die Party, die ihm vorausging, noch in vollem Gang war. An den fernen Küsten des Schickeria-Lebens war die Welt davor ein einziges großes Nachtclub-Discorama. Der Satz ‹Behüte mich!› bekommt jetzt eine neue Bedeutung.«
    N: »Endlich erfreuliche Nachrichten über den Kokon! Wir feiern dort eine neue Art von Party. Wir laden sehr selektiv eine neue Art von Gästen zu uns nach Hause ein. Wir bewirten unsere Gäste im eigenen Heim, jawohl, aber nicht aus den üblichen Gründen. Wann wird das Nest-Dasein zu Ende sein oder durch etwas anderes ersetzt werden?«
    B: »Wenn die Dinge drinnen genauso schlimm werden wie draußen. Oder wenn sie draußen besser werden.«
    N: »Also erstmal das bisschen Haushalt aushalten. Die Dinge gehen nicht immer von A nach B, vom Schlechten zum Schlechteren.«
    B: »Oh, liebe Schwestern, unser Leben ist noch nicht zu Ende. Wir werden leben! Und was wächst und stärker wird, ist nur der eine Traum…«

    oder

    N: »Schau dich um! Eine grundlegende Eigenschaft von Alltagsgegenständen ist es, dass sie nützliche Funk­tionen erfüllen können. Sie sind hergestellt worden, um gebraucht und benutzt zu werden, und diese Zweckorientiertheit setzt sie von natür­lich ent­stan­denen Objekten, die lediglich geworden sind, deutlich ab.«
    B: »Deshalb will ich mich von einer ‹Ästhetik des Besonderen› lösen und strebe eine umfassende Trans­formation von Lebens-, Gebrauchs- und Wohnstandards an. Trotz meiner handwerklichen Produktion bemühen sich meine Erzeugnisse, wie industriell gefertigte und typisierte Objekte zu wirken.«
    N: «‹Kunst› wird nicht mehr dahingehend interpretiert, dass sie dem Individuum innewohne und verfeinert werden müsse, sondern als vermitteltes und zu vermittelndes politisches wie rationales Konzept, dessen Resultate ins Alltagsleben integriert werden sollten.»
    B: »Dabei beschränken sich aber deine Ziele aber auf eine Neugestaltung von bereits Existierendem. Dies ist auch einer der Kritikpunkte an deiner Herangehensweise und deinem Konzept, das ‹modern› sein will, aber in einer bereits bestehenden Lebensweise verharrt. Auf diese Weise verfehlst du das utopische Moment. Gehe vorwärts, breche radikal mit der Vergangenheit und überlasse die Konsequenzen sich selbst! Nach mir die Sintflut!«
    N: »Das war der alte Weg – bauen, konstruieren, zerstören, radikal überholen.«
    B: »Gerade in der abgeschirmten Vertrautheit und Heimlichkeit des bürgerlichen Haushalts besteht die Verunsicherung. Also heimlich ist ein Wort, das seine Bedeutung nach einer Ambivalenz hin entwickelt, bis es endlich mit seinem Gegensatz unheimlich zusammenfällt. Unheimlich ist irgendwie eine Art von heimlich. Die Kritik an der klassizistischen Ästhetik, bekommt innerhalb der Diskussion um die moderne Avantgarde dort ihre Brisanz, wo das Neuartige zwar schreckhaft und unheimlich sein kann, dass dies aber durchaus nicht ausreicht.«
    N: »Aber es verbietet sich doch, in der Häuslichkeit und Heimlichkeit des Raumplanes eine Ästhetik des schönen Scheins im klassischen Sinne und eine Repräsentation der Individualität seiner Bewohner zu sehen. Nichts verachte ich mehr, als dass in jedem Ornament, in jeder Form, in jedem Nagel die Individualität des Besitzers ausgedrückt sein muss.«
    B: »Zum Neuen und Nichtvertrauten muß erst etwas hinzukommen, was es zum Unheimlichen macht.«
    N: »Das Unheimliche ist das Heimlich-Heimische, das eine Verdrängung erfahren hat und wiedergekehrt ist.«
    B: »Die Tiefe muss man verstecken.«
    N: »Wo?«
    B: »An der Oberfläche. Du kennst ja meine Obsession für klare Oberflächen. Berührung und damit auch die Oberfläche sind en vogue.«
    N: »Neben Kunstfertigkeit und Geschicklichkeit ist eine eingehende Aufmerksamkeit fürs Detail genau das, was reaktionär zu sein scheint, denn eine solche Aufmerksamkeit könnte ja den rasanten Lauf des Fortschritts nur verlangsamen.«
    B: »Kein politischer Revolutionär, der die kapitalistische Produktionsweise in Frage stellte, zog je in Betracht, das Erdklima zu redesignen. Auch was es bedeutet, etwas zu ‹machen›, ist tiefgreifend modifiziert worden.«
    N: »Zahlreiche sich im Alltag entwickelnde Defizite wurden kritisch ausgelotet und kommentiert. Ein wichtiges Thema war dabei die Gleichberechtigung von Mann und Frau, die in wesentlichen Aspekten unvollendet blieb.«
    B: »Bevor man die ethische Perspektive in den Vordergrund hätte stellen können, wäre zunächst eine Rekonstruktion der Funktion des griechischen ‹oikos› im Zusammenhang mit dem asymmetrischen Verhältnis zwischen Frau und Mann in der Ehe sowie mit seiner Funktion für den Erhalt der ‹polis› nötig gewesen. Der Diskurs über den ‹oikos› konstituiert sich als ein ökonomisches Erkenntnisfeld, in dem sich Machtrelationen abbilden.«
    N: »Dabei geht es um Erwerbskunst, Kunst der inneren Haushaltsführung und Kunst der Menschenführung. Die sexuelle Selbstbeherrschung des Mannes ist eine Notwendigkeit, die diesen Erfordernissen der Ökonomie geschuldet ist.«
    B: »Wer den ganzen Tag über ernst ist, wird nie das Leben genießen, wer den ganzen Tag über leichtsinnig ist, wird nie einen Haushalt gründen.«

    Die Ausstellung ist am Samstag, den 19. Juni 2021 von 15–20 Uhr geöffnet.
    Öffnungszeiten Donnerstag & Freitag von 13–16 Uhr & nach Vereinbarung
    Einlass nur unter den Bedingungen der jeweils gültigen Corona-Verordnungen

    In den ersten Juliwochen gelten veränderte Öffnungszeiten:
    Sa 3.7.2021, 15–19 Uhr
    Sa 17.7.2021, 15–19 Uhr
    & nach Vereinbarung unter
    bs@bjornstreeck.de
    M +49 (0)172 399 540 4

    nationalmuseum
    Urbanstraße 100
    1. Hinterhof links, 4.OG
    10967 Berlin
    U-Bhf Hermannplatz

    norbertbayer.de
    bjornstreeck.de
    thenationalmuseum.de

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  • ootc_b_2

    Out of this Century, 2021

    Out of this Century, Papiere

    Konvolut aus 40 Zeichnungen
    Filzstift, Fotokopie auf Geschäftspapier
    21 x 32 cm
    Berlin, 2021

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  • caricature_orange11DSC_9723

    Live Caricature Artist on Glassine, 2019

    Live Caricature Artist on Glassine
    Glassine mounted on Aluminium
    each 100 x 140 cm
    Berlin, 2016/ 2019

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  • EdwardianPaintings2020_1_5

    Edwardian Paintings, 2020

    Edwardian Paintings I

    72 x 52 cm
    Pergamin auf Aquarellpapier
    2020

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  • Augentoppen_16_2018

    Augen toppen, 2018

    Augen toppen 1-34

    Monoprint, Filzstift auf Papier
    29,7 x 21 cm
    Berlin, 2018

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  • Amphore_vartable_03 Kopie

    Amphore, 2015

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  • BayerStreeck_icbin_07

    I can‘t believe it‘s not, 2019

    Norbert Bayer & Björn Streeck

    «I can‘t believe it‘s not» 7
    Ministeck, Pappmache, Acryl, Stahl
    Bild 33,3 x 26,6 cm
    Objekt div. Maße
    Berlin, 2019

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  • Wabe

    Zu zweit in einer Wabe ist es viel schöner, 2020

    Zu zweit in einer Wabe ist es viel schöner
    3 Blätter
    Handabzug auf Dünndruckpapier
    10 Exemplare
    100 x 70 cm
    2020

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  • IchalleBilder_2_2018

    Ich-alle-Bilder, 2018

    Ich-alle-Bilder

    Rauhfasertapete, Acrylsprühfarbe, Pergamin auf Papier
    100 x 140 cm
    Berlin, 2018

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  • DSC_0826-all-05-04

    1 Haushalt Arbeit, 2021

    Norbert Bayer & Björn Streeck

    1 Haushalt Arbeit

    Fotokopie auf DIN A1, Planfaltung
    Berlin, 2021

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  • SEUVA_Radiale_2_100x200

    Erkenntnisprozesse, 2013

    Schnelle Erkenntnisprozesse und verwandte Anordnungen, Rekapitulationstheorie, Bildgenese, Radiale II

    100 x 200 cm
    Pastell on digital print
    Berlin 2013

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  • 13

    Roadside Picnic, 2022

    Roadside Picnic

    Pergamin und Papier auf Bütten
    57,5 x 72 cm
    Berlin, 2022

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  • DSC_1136

    100 Ufos, 2023

    100 Ufos

    50,8 x 40,6 cm
    Wachsmalfarbe auf Bütten
    Berlin, 2023

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  • BS_Deep Injection_2023_6

    6 Deep Injections, 2023

    6 Deep Injections 6
    size variable (approx. 18 x 9 x 14 cm)
    3-D print, maple wood, Papier-mâché, Swarovski crystal
    Berlin, 2023

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