
I can‘t believe it‘s not, 2019
Work öffnen →Norbert Bayer & Björn Streeck
«I can‘t believe it‘s not» 1-14
Ausstellungsansicht Golden Pudel Club, Hamburg, August 2019

A Stretch Of Your Imagination, 2018
Work öffnen →A Stretch Of Your Imagination 10
Rauhfasertapete, Pergamin, Transparentpapier, Leinen auf Graupappe
40 x 27 cm
Berlin, 2018
Erkenntnisprozesse, 2. Ordnung, 2013
Work öffnen →Schnelle Erkenntnisprozesse und verwandte Anordnungen, 2. Ordnung, 1-8
each 64,5 x 50,0 cm
pastell on marbled paper
Berlin 2013
Ich alle, 2018
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Björn Streeck’s Memory, 2019
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Zielscheiben, 2015-2016
Work öffnen →Zielscheibe 7
Acryl, Methylcellulose,
Papier auf Aluminium
100 x 80 cm
Berlin, 2016

Live Caricature Artist on Glassine, 2019
Work öffnen →Live Caricature Artist on Glassine
Glassine mounted on Aluminium
each 100 x 140 cm
Berlin, 2016/ 2019
1 Haushalt Arbeit, 2021
Work öffnen →Norbert Bayer & Björn Streeck
1 Haushalt Arbeit
Fotokopie auf DIN A1, Planfaltung
Berlin, 2021
What Was the Connoisseur?, Spoiler, Berlin, 2020
Work öffnen →What Was the Connoisseur?
16.5.2020 – 24.5.2020
Spoiler
Quitzowstraße 108, 10551 Berlin
www.spoiler.zoneNorbert Bayer
Marlene Zoë Burz
Manuel Kirsch
Linda Kuhn
Alexander Lieck
Anne Neukamp
Renaud Regnery
Anna Steinert
Björn Streeck
Alexander WagnerEingeladen von Manuel Kirsch und Björn Streeck
Die Beschäftigung mit den Ansprüchen und Erwartungen an die Kunst und die Künstler*innen wirft folgende Fragen auf: Welche Expertise ist bei der Betrachtung von Kunst überhaupt noch von Nöten? Welche als vermeintlich wissenschaftlich verbreiteten Erklärungen von Künstler*innen können als hohle Phrasen entlarvt werden? Was bleibt von einer Autorität von Expert*innen, wenn sie sich letztendlich doch nur auf Intuition stützt und sich heraus nimmt, den feinen Unterschied nach Lust und Laune jede Sekunde neu zu verhandeln? Gibt es überhaupt Unterschiede zwischen bedeutungsschwangeren Gesichtspunkten und modischen Gesten?
«The hipster moment did not produce artists, but tattoo artists.» 2010 erschien der paradigmatische Text «What Was the Hipster» von Mark Greif, der für ein Symposium in New York entstand und aus dessen im New York Magazine erschienenen Version die Zitate dieses Textes entnommen sind. Nach einer Dekade gelebten Distinktionsgewinns stellt sich im Jahre 2020 nun die Frage, ob die künstlerische Ästhetik des letzten Jahrzehnts nicht einfach nur in einen neuen Formalismus abgeglitten ist, um die immer schneller werdenden Verwertungszyklen der Hipness zu bedienen. «It did not produce photographers, but snapshot and party photographers.» Was ist Substanz und was Dekor? «It did not produce painters, but graphic designers.» Wie haben die internationalen Einflüsse aus Berlin heraus und nach Berlin hinein die Kunst verändert? «Hipsterism did not make an avant-garde; it made communities of early adopters.»
Diese Fragen greifen dabei auf Diskurse aus dem 18. Jahrhundert zurück. In der Zeit vor den mittlerweile kanonischen Kriterien der Kunstkritik war lediglich reine Kennerschaft gefragt – Annahme oder Ablehnung waren als einzunehmende Haltungsmodi gefordert. Kunstaffine hielten oft noch an vermeintlich vermittelbaren Geschmackskonventionen fest, die sich bis heute endgültig aufgelöst und verflüchtigt haben. Damals versuchten die Kenner noch, lieber für abgesicherte Meister zu optieren, anstatt innovative zeitgenössische Künstler zu fördern, wofür sie von den Verschmähten als «Connoisseurs» verachtet wurden. Anders betrachtet sieht man in diesen Angriffen allerdings eher einen Anti-Intellektualismus und einen erstarkenden Nationalismus am Werk.
Gibt es Analogien zwischen damals und heute? Generationenübergreifend präsentieren sich die jeweiligen Positionen und Erfahrungen im künstlerischen Feld und geben gleichzeitig auch einen neuen Blick auf die Serpentinen der aktuellen Kunstkritik frei.
Text Norbert Bayer

BK, 2020
Work öffnen →BK 7
Tinte, Tusche, Acrylfarbe, Gouache, Kleister, Tonkarton, Graupappe, Papier auf Bütten
62,5 x 43 cm
2020
Peep, 2019
Work öffnen →Peep 1-5
Privatgarderobe, Polyethylene Schlauch, Stahl
diverse Maße, max Höhe 200 cm
Berlin, 2019Peep 1-5
personal wardrobe, polyethylene tube on steel
various dimensions, max high 200 cm
Berlin, 2019Installationview
Exgirlfriend Berlin, 2019
Zielscheibe 8-11, 2016
Work öffnen →Zielscheibe 11, Inbild: Mandala
Pergamin, Papier, Kugelschreiber, Acrylfarbe, Methylcellulose auf Aluminium, Stahl
100 x 140 cm
Berlin, 2016Foto Credit: Heike Overberg

Rubber, 2024
Work öffnen →Rubber
9 Ex., 76 x 56 cm
10 Ex., 50 x 40 cm
23 Ex., 30 x 20 cm
Rubber, water colour on mould-made paper
Berlin, 2024
6 Deep Injections, 2023
Work öffnen →6 Deep Injections 2
size variable (approx. 18 x 9 x 14 cm)
3-D print, maple wood, Papier-mâché, Swarovski crystal
Berlin, 2023
Rubber II, 2025
Work öffnen →Rubber II
6 Ex., 76 x 56 cm
Rubber, water colour on mould-made paper
Berlin, 2025
Edwardian Paintings, 2020
Work öffnen →Edwardian Paintings II
52-62 x 39 cm
Dünndruckpapier,
Seidenpapier auf Aquarellpapier
2020
Roadside Picnic II, 2025
Work öffnen →Roadside Picnic
Napkins, paper on mould-made paper
6 Ex., 72,5 x 61 cm
Berlin, 2025
Century Eraser, 2022
Work öffnen →Century Eraser
Pulppainting auf Transparentpapier
je ca 70 x 50 cm
Berlin, 2022